Sonntag, Februar 04, 2007

Taupo Triathlon

Auf dem Schild steht folgendes:

Your biggest challenge isn’t somebody else. It’s the ache in your lungs and the burning in your legs and the voice inside you that yells CAN’T, but you don’t listen. You push harder and than you heard the voice whisper CAN. You then discover that the person you thought you were is no match for the one you really are!

Die grösste Herausforderung bei einem Triathlon ist für mich nicht sie Distanz. Das kann ich alles trainieren. Je länger die Distanz, desto mehr Training. Aber erstmal ganz langsam, eins nach dem anderen:

Haben wir heute in Taupo die Sprintdistanz (=750m Swim, 20K Bike, 5K Run) im Triathlon mitgemacht. Ja, WIR! Da Joern eh mit mir trainieren muss, hatte er heute seine Triathlon Premiere. Und wie war’s? Das Schwimmen war bei uns beiden richtig bescheiden. Nur soviel dazu: Joern haben die Beine gekrampft und er schwamm Brust und ich habe (mal wieder) hyperventiliert und die Variante Rücken gewählt. Shit. Muss ich dran arbeiten. Dafür war mein Radschnitt mit 29.5km/h phänomenal– und der Lauf war auch pasabel. Und Joern ist auch sehr zufrieden. Wir sind beide nicht letzter in unserer Altersgruppe geworden und hatten sehr viel Spaß. Ziel erreicht.

Viel wichtiger ist für mich aber, Spass an dem was ich mache zu haben. Egal wie schnell oder wie langsam, egal was andere dabei von mir denken. Einfach für mich. Heute waren wieder so viel irre kompetitive Leute am Start. Schneller als ich, klar. Aber so what? Sind an ihrer Kotzgrenze (aka anaerobe Schwelle) gelaufen, ohne nach links und rechts zu schaun. Macht das noch Spass?

Freitag, Februar 02, 2007

fridge week #3: Care Instructions

Der Fridge ist kein gefühlskaltes Objekt. Nein, auch ein Fridge braucht besonderer Pflege. Bitte UNBEDINGT allen Pflegehinweisen auf dem Bild folgen!

Fridge week: #2 Tupper-Parasiten

Jeder Fridge kennt sie und jeder Fridge fürchtet sie: Die Tupperparasiten!

Das Übel der Tupperparasiten hat ihren Anfang in Amerika genommen. Dabei hat sich die sehr radikale W.A.R.E. Version von Tupper schnell und dominant in dem Wohnzimmern amerikanischer Hausfrauen über die weite Welt ausgebreitet. Der Parasit hat dabei einen sehr raffinierten Fortplanzungsmechanismus entwicklet, der unter dem Schlagwort P.A.R.T.Y Einzug in den weltweiten Sprachgebrauch genommen hat. Diese Abkürzung steht dabei für:


P.rima, gibt noch Kekse?
A.ber ich muss doch kaufen!
R.ichtig günstig!
T.oll was neues!
Y.ipieh, ein echtes Schnäppchen!

Dabei appeliert der Parasit subtil an das Geltungsbedürfnis und den Gruppenzwang der Opfer (im weiteren Sprachgebrauch als die Hausfrau bezeichnet). Sobald nun die Hausfrau mit dem Tupper W.A.R.E. virus infiziert ist nimmt das Übel in der Familie und dem Freundeskreis seinen Lauf und vererbt sich häufig über mehrerer Generationen.

Und damit begann das Leidenszug des fridges weltweit, von Island über Deutschland bis in die letzten sonnigen Flecken und selbst vor jugendlichen fridges machen die Tupperparasiten nicht stop. Einfach diagnostizieren lassen sich diese bunten Wesen an ihrem oft milchigen Äusseren und nur vage zu erkennenden, oft in der Haarigkeit der Unerkenntlichkeit verschwommenen Inhalten. Dabei besetzten
diese Parasiten strukturbedingt alle Ecken und Fächer. Sie vertreiben Obst und Gemüse aus ihren angestammten Revieren und nehmen selbst Käse und Wurst gefangen. Dies führt langfristig zu irreparablen Schäden in der Fauna und Flora des Frigdes. Vorsicht ist daher jederzeit geboten!

In der nächsten Ausgabe der fridge week: Pflegehinweise für ihren Fridge!

Donnerstag, Februar 01, 2007

The Fridge Week: #1 The Common Fridge

Heute habe ich mich überzeugen lassen, an der fridge week mitzumachen. Die Idee ist, eine Woche lang dem Thema Kühlschrank zu widmen. Hm, okay, Kühlschränke sind nicht wirklich sexy...oder vielleicht doch? Sind kiwi fridges anders als deutsche fridges? That could be fun!!!

Tag 1 gilt dem common fridge. Mei, was wären wir den auch ohne ihn? Wir müssten jeden Tag unsere Nahrung frisch kaufen, weil sie kaum länger als einen Tag halten würde. Das ist wie Dauercampen in den eigenen vier Wänden. Unser Kühlschrank ist die Woche nicht wirklich spekatulär. Obst, Gemüse, healty stuff eben....
Es gibt wohl kaum zwei absolut identische Kühlschränke auf der Welt, oder? Ich glaube, dass jeder seine eigenen Angewohnheiten mit seinem Kühlschrank hat. Meine Grossmutter zum Beispiel hat immer mindestens 3 Tüten Brötchen eingefroren – es könnte ja spontan jemand vorbei kommen und der Hunger hat. Und das ist auch schon wirklich häufig vorgekommen. Bei meinen Eltern hingegen ist der Kühlschrank immer zum Bersten voll. Ist nun der Kühlschrank zu klein, oder der Inhalt zu gross? Wenn man täglich für 3-5 Personen kocht kann es ja auch schnell eng werden. Bei uns ist immer viel Milch drinnen. Ein Morgen ohne Milch im Kaffee kann mir nämlich schon echt den Tag versauen – ich bin da sehr eigen. Nur wenn ich an die Lebendkulturen in unseren Fachschafts-Fridge in der Uni denke wird mir schlecht....

Dienstag, Januar 30, 2007

My Map Of The World

Wow, das sind die Länder die ich schon bereist habe (ok, die Staaten kommen erst in 8 Wochen sind aber schon bezahlt und mental schon bereist - damit gilt das). Und WOW, da gibt es noch so viel zu sehen. Die 18 Länder die ich schon bereist habe sind grad mal 8%! Asien ist bei mir noch total blank, genauso wie Lateinamerika, Afrika und Osteuropa! Dafür ist Australien und Neuseeland vollständig abgedeckt. Du kannst dir deine eigenen Worldmap hier anschauen!

Schöner Schein

Wow, sieht unser Haus nicht toll aus? Ich bin ganz beeindruckt! Unsere Abreise rückt so langsam im greifbare Nähe und damit auch der Umzug - und damit auch die Kündigung des Mietvertrages. Unsere Vermieter hat es gefreut, weil sie so ihr Haus früher auf dem Markt zum Verkauf anbieten können. Neuseeland ist da ähnlich wie in den Staaten: Man hat einen real estate agent der sich um den ganzen Verkauf kümmert. Er macht Bilder, promotet das Haus, führt Interessenten rum und so weiter. Heute morgen wurden dann auch schon die Bilder von unserem Haus gemacht und ins Netz gestellt (hier gucken). Zuerstmal musste ich dann heute Abend feststellen, dass sich unser ganzes Fahrradzimmer inklusive Adresse in Internet abgebildet gefunden hat. Hallo Einbrecher, hereinspaziert! Sie haben es dann auch gleich eingesehen, und dieses Bild wieder rausgenommen. Ein Schelm wer hier Böses über Kiwis denkt.

Die Bilder sind auf jeden Fall klasse. Das es eigentlich eine Bruchbude ist kann man kaum erahnen! Und bitte: Honoriert den tiptop gemachten Garten! Wir sind ja beide so tolle gardening people! Das war unserem Makler das allerwichtigeste: Hauptsache der Rasen ist in Schuss. Soll mir noch mal einer erzählen, wie Schwaben seinen spiessige Häuslesbauer....

Montag, Januar 29, 2007

Begrenzung

Ich mag Begrenzungen. Begrenzungen oder Zäune haben etwas Verbotenes und schreien mich förmlich an, drüber zu steigen oder ein Loch zum durchschlüpfen zu finden. Nur mal um zu gucken! Selbst wenn sich auf der anderen Seite nur der gleiche öder Grasstreifen findet. Es ist doch viel verlockender auf die andere Seite zu steigen, als auf der eigenen, bekannten und immer gleichen Seite zu bleiben. Ich habe an mir feststellen müssen, dass ich einen Hang dazu habe, grundsätzlich fast immer anzutesten, ob ich es schaffe, diese Grenze zu überwinden. Aus Prinzip. Ich halte das für eine gute Eigenschaft. Auch wenn es mal in die Hose geht.

Es geht natürlich auch anders. Ist ja auch viel einfacher auf der eigenen Seite des Zauns zu bleiben. Oft reicht es auch, nur durch ein Loch zu schielen um zu wissen, dass die andere Seite nichts für einen ist. Warum denn all den Trubel machen, nur um mal zu gucken, wie es auf der anderen Seite ausschaut. Angst machen mir eigentlich nur die Leute, die den Zaun nicht einmal mehr sehen.

Sonntag, Januar 28, 2007

WIZO

Herrlich, was man beim Aufräumen nicht alles findet. Alte Schätze und Kuriositäten, die Erinnerungen an ganz verschiedenen Zeiten wieder hervorbringen. So hab ich heute eine alte CD gefunden. Ich weiß nicht einmal, woher ich diese CD habe, da ich erst Jahre später einen CD Player bekommen habe. Die CD ist von der Musikgruppe WIZO, das Album heisst „Für’n Arsch“ und ich war in meinem zarten Alter von 14 Jahren auf meinen ersten Punk Konzert – als Tochter, deren Eltern beide bei der Bank arbeiten. Mit so inspirierenden Texten wie „was früher die Gestapo war ist heut der BKA, nur früher setzten sie Henker ein und heut die GSG9…“* wurde die Band auch relativ schnell von der oben genannten Vereinigung auf den Index gesetzt und insbesondere dieses Lied verboten. Ich hatte weder zerrissene Klamotten, noch schwarze gefärbte Haare fand es aber cool mit den Jungs Pogo zu tanzen.

Schön das manche Dinge im Leben der Vergangenheit angehören!

* Der Titel heißt „Kopfschuss“ in Anspielung auf den Tot des RAF Terroristen Wolfgang Grams 1993

Samstag, Januar 27, 2007

Vertrauen

Diese Woche habe ich beim Rennrad fahren etwas ganz Neues kennen gelernt – den Windschatten (drafting). 45km/h und schneller ohne selber in die Pedalen treten zu müssen. Angenehm wenn die Beine schwer sind und ich nicht mehr kann. Einfach Wusch… nur nicht auffahren und nur nicht den Anschluss verlieren. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht: Der Abstand zwischen meinem Vorderrad und dem mich ziehenden Hinterrad liegen bei etwa 50cm und mein Sichtfeld wir vollständig von dem Hintern und Rücken meines Vordermannes eingenommen. Das ist nicht viel bei der Geschwindigkeit. Nicht auf dem Rennrad. Schwenkt der Rücken vor mir nach links, folge ich nach links. Wird er schneller oder langsamer passe ich mein Tempo an weil ich sonst den Anschluss verliere. Einfach nur hinterher, und darauf vertrauen, dass mein Vordermann keinen Mist baut. Mein Vordermann vertraut im Gegenzug darauf, dass ich ihn nicht umfahre, weil ich die letzte Bremsung nicht mitbekommen habe oder zu schnell wurde und sein Rad gestreift hab. Draften fordert sehr viel Aufmerksamkeit, Konzentration und Vertrauen da kleine Fehler sehr schmerzhaft sein können – wie Beziehungen. Mal zieht der eine den anderen mit, das nächste Mal ist es andersherum. Hauptsache beide halten die gleiche Geschwindigkeit und dieselbe Richtung und vertrauen einander.

*Nein, DIESER Hintern gehört keinem von uns. DIESER Hintern hat heute ein 150km Rennen in sub 3:30h gewonnen.

Freitag, Januar 26, 2007

a heart of fire


Donnerstag, Januar 25, 2007

Feuerkinder

Manchmal ist es recht schwer, die richtigen Wort zu finden. Ich suche grade danach, meine Gedanken irgendwie mit dem Erlebten zusammen zu bringen. Wir haben heute Abend Feuerspielen im Park zuschauen können. Aus meiner Erfahrung übt insbesondere das Feuer eine ganz grosse Faszination auf den Menschen aus. Wohl, weil es so unberechenbar und gleichzeitig so wunderschön ist. Nicht heute Abend. Die Feuerkinder waren der letzte Programmpunkt um 22h und die Zuschauer gingen. Warum?
Diese Feuerkinder hatten nicht den typischen Strassenkünstler oder Hippiecharm, der Feuerkinder meistens umgibt. Ich würde sie viel eher als gefallene Engel bezeichnen - laute, agressive Musik, sehr gothic, sehr lebensverneinend. Wie können so negative Menschen so etwas wunderschönes mit dem Feuer zaubern? Das war der erste Gedanke.

Der zweite Gedanke dreht sich mehr um das Feuerspiel an sich. Der Mensch wird zum absoluten Mittelpunkt seines eigenen kleinen brennenden Universums das sich schneller und schneller und schneller dreht. Passt er nicht auf und dreht zuschnell, stürzt er und verbrennt sich. Wird er aber langsamer und bleibt stehen sinken die Kugeln zu Boden und verlieren ihre Faszination. Ein Dilemma.

Dienstag, Januar 23, 2007

Hippopotamus

Da gibt es eine Geschichte die ich sehr mag. Vielleicht ist die etwas trivial, und vielleicht kommt sie manchen aus dem Film „Along came Polly“ bekannt vor - ich mag sie jedoch sehr. And here it comes: The Story of the hippo.

“It’s about a hippopotamus. This hippopotamus is not one going, "Cool beans, I am a hippo." No way, Jose! So he tried to paint the stripe on himself to be like the zebra, but he fools no one. Then he tried to put the spot on his skin to be like the leopard, but everyone knows he is a hippo. So, at certain point, he looked at himself in the mirror and he just said, "Hey, I am a hippopotamus and there is nothing I can do about it." As soon as he accepted this, he lived life happy. Happy as a hippo, you understand?”

Vielleicht mag ich diese Geschichte so sehr, weil ich als Kind ein circa 1 Meter langes Kuschel-Hippo besaß. Ich glaube, meine Großmutter hatte das genäht. Vielleicht aber auch, weil es irgendwie cool ist an den Punkt zu kommen, an dem man sagen kann: „Cool beans, I’m a hippo!“.

Montag, Januar 22, 2007

Cirque du Solei

Dieses Wochenende haben wir in Auckland verbracht und uns die Vorführung des Cirque du Solei angeschaut. Und was soll ich sagen...wir sind begeistert!
Der Cirque du Solei ist nicht zu vergleichen mit dem schödem Zirkus der Kindheitserinnerung. Kein schmudeliger Boden, keine Tierdressur, kein alter Mief. Vielmehr ein artistisches Theater, das ein Märchen ganz ohne Sprache erzählt. Faszinierend und ganz schwer in Worte zu fassen. Wer die das Grand Chapiteau zu besuchen sollte es unbedingt wahrnehmen!
Ich habe meinem Mund vor Staunen gar nicht mehr zu bekommen. Ein Fest an Farbe, Bewegung und Musik. Und das die ganze Vorstellung über! Bühnenbild, Kostüme, Akrobatik - alles war stimmig und hat keine Wünsche übrig gelassen. Und erst die Körperbeherrschung, Kraft, Anmutung und Ästhetik der Künstler! Amazing!!!!. Denn seit dem Wochenden weiss ich es ganz genau: Der Mensch kann fliegen, wenn er nur will!

Donnerstag, Januar 18, 2007

C/2006 P1

Das ist er: C/2006 P1 oder auch McNaught Komet. Er hat vor ein paar Tagen die Sonne passiert und strahlt nun über Neuseeland. Als wenn eine Sternschnuppe in Zeitlupe fällt, man aber trotzdem sieht, dass sie sich bewegt. Ich bin noch ganz beeindruckt angesichts der Grösse des Kometens und der Nähe zur Erde. So nahe! Wunderschön! Wie klein der Mensch doch ist!

Die nächsten Tage sind wir wieder unterwegs und werden nicht bloggen.Ab Montag können wir dann wieder von unseren Abenteuern berichten... stay tuned!

Mittwoch, Januar 17, 2007

DAS GUTE "K"

Unsere Sprache ist wunderbar. Aus nur 26 Buchstaben lassen sich ganz einfach tausende wunderschöne Worte zaubern. Je nach Stimmung, Lust und Laune und Anlass können wir sogar zwischen verschiedenen Sprachen wählen. Deutsch für ernsthaftes und tiefgehendes, englisch wenn es schnell gehen muss oder spanisch, zum richtig schön fluchen. Manche Buchstaben sind recht hip und überall mit von der Partie (zu nennen allen voran das A-Team), andere sind eher Einzelgänger (Der fabulöse Q aus Star Treck zum Beispiel) und machen sich rar. Aber was genau macht das "K" denn nun so speziell? Aus "K" lassen sich schnell Kultur, Keimzelle, Krieg bilden (spontanes Brainstorming). Oder klettern, kiten und klabautern. Mir persönlich ist das "K" zu hart. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was daran so special sein soll.

Dienstag, Januar 16, 2007

BIOSECURITY

Heute habe ich ein Päckchen bekommen, über das ich mich sehr gefreut hab. Eine verspätete Weihnachtpost von meiner kleinen Schwester. Vielen lieben Dank.

Aber was ist das - die Biosecurity hat es geöffnet! Also richtig aufgemacht und reingeschaut. Dazu muss man erstmal wissen, dass Neuseeland sehr strenge (paranoide?) Einfuhrbestimmungen hat. Sie sind sehr bemüht, sich keine Tierplagen, Fruchfliegen oder sonstige Dinge einzufangen. In der Praxis bedeutet das, dass alle frischen Lebensmittel bei der Einfuhr abgegen und die Wanderschuhe desinfiziert werden müssen (wegen Samen oder Pollen). Hierzu werden Hunde eingesetzt, die z.B. einen Apfel im Gepäck erschnuppern. Wahrscheinlich haben die Hunde auf das beigelegte Glühweingewürz reagiert. Und die MAF hat das Päckchen dann geöffnet.

Meine Post geöffnet! Von fremden Menschen! So muss es sich in der DDR angefühlt haben, bzw. so wird es sich wohl in jedem totalitären Staat anfühlen, der Privatrechte missachtet. Und es ist ein unangehmens Gefühl! Es liegt noch nicht einmal eine Information bei, ob sie etwas rausgenommen haben. Das Gemeinwohl über die Rechte des Einzelnen zu stellen scheint ja zur Zeit sehr populär. Es führt in letzter Instanz jedoch zu einem totalitäres System, das Folter und Menschenrechtsverletzungen toleriert und Meinungsfreiheit und Individualität unterdrückt. Das muss sich jeder vor Augen führen der jetzt sagt, "Mensch Mel, stell dich nicht so an wegen dem Paket".

Montag, Januar 15, 2007

Strawberry fields forever

Remember that sweet taste, that strong smell all over the kitchen? When summer starts and strawberries are on special everywhere? There is a small company down the road selling strawberries direct from the field. No central warehousing or chiller chain - just freshly picked strawberries. That are the small pleasures in life. Next time I will pick them myself. I have never done this yet and think, that makes them even sweeter.

Sonntag, Januar 14, 2007

AUSTRALIA IV: NYE

New Years Eve Brisbane South Banks


Wir wünschen Euch allen nochmal ein wunderschönes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2007. Das waren die letzen Aussi Pics. Ab morgen dreht sich wieder alles um lieben und leben mit dem kiwi...

Samstag, Januar 13, 2007

AUSTRALIA III: Wildlife

Incredible 1.50 meters long! And it was just hanging around at our barbeque place! Probably they (there were 3 of them) found the place as sunny and nice as we did...

Freitag, Januar 12, 2007

AUSTRALIA II: Lighthouse Byron Bay


...she's so high, high above me..she's so lovely....

Donnerstag, Januar 11, 2007

AUSTRALIA I: Seafood

..tell me the truth! tell me!...you fish you!

Mittwoch, Januar 10, 2007

Jet lag

Manchmal muss man gar nicht viele Zeitzonen durchqueren um sich jet lagged zu fühlen – es reicht um 4h früh von Australien nach New Plymouth zurückzukommen und um 7h schon wieder auf dem Weg zur Arbeit zu sein. Defacto liegen nur 3 Stunden Zeitunterschied zwischen dem urbanen und warmen Brisbane und dem grauen, regnerischen kiwi Farmland – es sind jedoch subjektiv gefühlte 20 Jahre. Mir scheint, es gibt einen time warp factor ähnlich demwind chill factor. Wir fühlen uns sehr gerädert.

Wir hatten auf jeden Fall eine herrliche Zeit. Zu den Topmomenten dieser Reise haben definitiv das Feuerwerk an New Years Eve in Brisbane gehört, kite surfen mit Stachelrochen in Surfers Paradise, Koalas in freier Wildbahn im Nossa National Park und der perfekte Bikini-Surftag in Nossa. Die nächsten Tage zeigen wir euch ein paar Bilder – aber zuerst brauchen wir ein wenig Schlaf!

Mittwoch, Dezember 20, 2006

Alle Jahre wieder…

Die Königskinder wünschen ein paar wunderweihnachtliche Festtage und natürlichen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf das das neue Jahr neue Erfahrungen und Veränderungen bringt und uns die schönen Dinge bewahrt.

Wir verlassen das kalte unfreundliche Neuseeland in Richtung sunny Australia und werden 3 Wochen an so magischen Orten wie Byron Bay und Noosa verbringen...wie im vergangen Jahr auch.

Bis zum 10. Januar wird es daher auch keine weiteren Post geben. Aber danach geht die spannende Zeit erst richtig los. Der kiwi Sommer steht an und dann geht es ja auch via SFO back 2 Germany....so long stay tuned, und kommt gut und ohne grosses Blessuren nach 2007!

Dienstag, Dezember 19, 2006

Das war unser 2006....

January: The Beginning

Das Feuerwerk der Feuerwerke in Sydney, frisch verlobt und mit dem Diplom in der Tasche. Das wird ein gutes Jahr.

February: Bad News
Der Familie mitzuteilen, dass wir nach Neuseeland gehen war keine schoene Zeit. So weit weg, da Leben doch nur Schafe und Bauern, und Strom haben die auch nicht lange. Du wirfst deine Karriere weg, dafür hast Du doch nicht studiert! Und 36h Flug ist zu lange um euch je besuchen zu kommen!

March: A perfect day
Hui wir haben geheiratet!!!!! Schade nur, das wir gleich danach unsere Freunde und Familie in Deutschland zurücklassen mussten.

March/April:Going overseas
2 Königskinder auf grosser Fahrt. Mit Sack und Pack, grossen Plänen und Erwartungen auf nach Neuseeland. Die grossen Ernüchterung kam schon nach 2-3 Wochen: Wo sind wir hier nur gelandet? Willkommen in der Provinz ohne Job in Aussicht. Kein guter Start.

May-November:It’s cold and still raining and raining and raining
Ich habe noch nie in meinem Leben so lange und so viel gefroren. Noch nie! Jeden morgen waren wir beim Frühstück in dicke Socken und Decken eingewickelt und konnten unseren Atmen sehen so kalt war es. Das drückt aufs Gemüt. Wenigstens hab ich Arbeit die mich etwas weiterbringt. Ohne Skype und MSN und die Gedult von ein paar ganz lieben Freunden hätte ich das bestimmt nicht durchgestanden. Wer kam nur auf dieses besch**** Idee nach Neuseeland zu gehen. Das Land der weissen Wolke...eigentlich klar, dass es dort immer regnet.

November/Dezember:Holiday perspective
Die Entscheidung ist gefallen, die Tickets gekauft, die Spedition kontaktiert: Wir gehen wieder Heim. Ein Jahr Auslandserfahrung ist erstmal genug. Und es fühlt sich gut an. Zudem macht sich ganz langsam etwas wärmeres Wetter breit, die Laune wird besser und wird von der Aussicht nach Hause zu kommen beflügelt. Jetzt können wir auch anfangen es zu geniessen.

Was am Ende übrig bleibt:
Ein paar sehr gute Freundschaften die wirklich mit durch dick und dünn gegangen sind. DANKE!!!!
Das gute Gefühl es trotzdem der miesen Phase gemacht zu haben und ganz viele Erfahrungen und Erlebnisse mitzunehmen. Wer es nicht macht, kann nicht wissen, wie es gewesen wäre!

Vielleicht hab ich dieses Jahr "meine Karriere" nicht wirlich vorangetrieben, gelernt haben wir trotzdem immens viel. Und bereuen tut wir es auch nicht.

Montag, Dezember 18, 2006

Weihnachtskitsch

Die Idee: Weihnachten, Christbaum, Dekoration. Die Mision: Rentiere finden.
Unter dem Motto haben wir 2 uns heute nach Einbruch der Dunkelheit auf weihnachtliche Digipirsch begeben. Ich hätte ja angenommen, dass die Kiwis -ähnlich den Amerikanern und Briten - eher zu dieser kitschigen und überschwenglichen Aussendekoration neigen. Zu unserer Überraschung war dem aber gar nicht so. Die meisten Häuser sind ein wenig mit Lichtketten geschmückt und vereinzelt habe ich auch dieses leuchtenden Blinkesterne gesehen, welche die Nachbarn immer so herrlich erfreut. Damit hat sich die Suche nach den Rentieren schonmal als nicht so einfach erwiesen. Das Gute an der Weihnachtsdeko ist, dass die Besitzer meist Wert darauf legen gesehen zu werden. Und da NPL relativ hügelig ist haben wir die paar "Kitschoasen" dann doch schnell ausfindig machen können. Herrlich! Die armen Nachbarn. Meine Favourit heute abend waren auf jeden Fall ein ca. 2m großer aufgeblasener und leuchtender Weihnachtsmann. Und natürlich die Rentiere.

Sonntag, Dezember 17, 2006

anti wireless

Und es stimmt doch: ganz ohne Verkabelungen, Netzwerke und (Ver-) Bindungen geht es eben doch nicht. Egal wie unabhängig, digital und individualistisch unserer moderne Welt doch immer beschrieben wird, was sie eigentlich am laufen hält sind Verbindungen. Sie lassen sich so einfach über die ganze Welt erstrecken, bleiben über Jahre bestehen, können sich neu spannen, dichter werden, verlaufen manchmal leider aber nach und nach im Sand. Nein, wireless will ich nicht sein. Was für eine verlorenes Dasein muss es sein, kabellos in dieser Welt zu leben. Nein, heute ist anti wireless Tag! Irgendeiner deiner versandeten Kontakte wird sich bestimmt freuen, heute von Dir zu hören. Und wenn es nur eine "Merry Christmas" Email ist!


Freitag, Dezember 15, 2006

CATCH OF THE DAY

Sometimes a picture tells more than lots of words....

Donnerstag, Dezember 14, 2006

BLUBB!


Mandelentzündung und Penicillin.
Kein Sport. Kein Ausgleich. Schon 2 Wochen!
Danger. Danger. Kritscher Zustand erreicht!
Schlechte Laune am überlaufen!

Mittwoch, Dezember 13, 2006

The Houswifes little Helpers

Easy to follow instructions...almost idiot proof. But, it doesnt make the boring task of doing the washings any better. Just the results look much better.

Dienstag, Dezember 12, 2006

DANISH COOKIES

Jeder kennt sie irgendwie - die blaue Metalldose mit den dänischen Butterkeksen. Eigentlich schmecken sie ja alle gleich - trotzdem ziehen die Meisten dann doch eine Sorte der anderen vor. Bei mir sind es die Sandkringel. Die mag ich. Die anderen mit all dem Zucken die kann gern jemand anderes essen, so lang alle Sandkringel mir gehören. Leider muss man aber alle Kekse aufessen um an die Ebene eins tiefer zu gelangen. Das man auch immer das haben muss, was man nicht so leicht haben kann....

Montag, Dezember 11, 2006

SUPERLUPE

Scary, isnt it? Ich bin ganz fasziniert von dem Shoot! Dazu muss ich aber erstmal erklären, dass dieses Monster exakt 1cm groß ist und viel mehr nervig im ganzen Haus rumkrabbelt und mittlerweile ihr wirkliches Angstpotential eingebüst hat. Ich hab das Gefühl, die Spinne schaut mich wirklich an, bzw schaut kritisch, was für ein enorm grosses Metallding da auf sie zu kommt, ganz nahe und noch näher und dann blitzt.

Und ich habe gelernt, das manche Dinge mit dem blossen Auge auch bei noch so naher Betrachtung nicht zu erkennen sind - ganz gleich wie Nahe man sich rantraut! Manchmal kann da ein Vergrösserungsglas, das die Besonderheit erst sichtbar macht ein guten Dienst leisten. Insbesondere am Ende des Jahres findet man manchmal die Zeit, Unebenheiten des vergangen Jahres mit einer Superlupe zu betrachten um festzustellen, dass da doch viel Schönheit und Besonderheit drinnen lag...

Sonntag, Dezember 10, 2006

Sommer. Feuer.

The roof, the roof, the roof is on fire. We dont need no water.....Fire rescue in Bildern!



Freitag, Dezember 08, 2006

ABBA Christmas

Weihnachten. Weihnachtsfeiern. JD's Unternehmen hat sich anstatt des normalen BBQ dieses Jahr dazu entschlossen ein wenig grösser zu feiern und hat sich im örtlichen Hotel in deren Weihnachtsprogramm eingebucht. Zur ABBA Show mit Dinner. Yeah, right! Schwarzhaarige Mädels die behauptenAgnetha und Frida zu sein, dunkelhaarige Buben mit aufgemalten Kotteletten und angemaltem Bart miemen Benny und Björn. Herrlich, was hatten wir für einen Spass. Das gute an ABBA ist, dass egal wie schlecht die Show ist, jeder bei jedem Lied doch irgendwie mitsingen kann. Super hot hot hot war aber kiwi Agnetha...in ihren geilen, weissen lack Stiefeln (mal schaun wieviel Spam Kommentare ich für die Formulierung bekomme). Ab schrägsten war, dass sie JD bestimmt für einem Stelzbock gehalten hat da er nur ihre Stiefel fotografiert hat...We are Germans. We like that!

Donnerstag, Dezember 07, 2006

JD's China Impressions III

Die letzten Eindrücke aus dem Land der Mitte.




Mittwoch, Dezember 06, 2006

Santa is coming

Wir wünschen Euch allen einen schönen Nikolaustag mit Spekulatius, Äpfeln und Nüssen gefüllten Stiefeln und ein wenig vorweihnachtliche Kälte damit der Glühwein besser schmeckt!

Dienstag, Dezember 05, 2006

JD's China Impressions II

Die wunderbare Welt der Lebensmittel. Wenn ich an China und Essen denke, popt in meinem mentalen Food Gedächtnis immer zuerst "Einmal Nummer 38 mit Reis zum Mitnehmen, ja, mit Stäbchen, nein, nichts zum trinken" auf. Und dann natürlich, dass dieses Volk alles was nur irgendwie Protein und Kohlenhydrate besitzt auch konsumiert wird.
Das interessanteste an anderen Ländern ist für mich immer deren Essen. Was gibt es im Supermarkt was es bei uns nicht gibt, was sind ihre Spezialitäten, wie werden sie zubereitet. Je kleiner das Restaurant, je mahr düster blickende Einheimische desto interessanter. Ich erinner mich an einen kleinen Griechen auf Kos, dessen Speisekarte der Kühlschrank war und jeder Gast eben mit in die Küche musste um auszuwählen. Natürlich kann es dann auch mal passieren, dass man für den eigenen Geschmack was ganz schön ekeliges isst. Aber ich denke, man erfährt einen viel tieferen Zugang zu den Menschen als diejenigen Reisenden, die sich ausschliesslich bei den globalen Fast Food Ketten ernähren.

Einmal Krabben, gestapelt und verpackt!
Chinese Chicken sweet and sour!
Mc Donalds....I'm loving it....Erbsentaschen!

Montag, Dezember 04, 2006

JD's China Impressions I

Die Faszination China, als das Land der vielen Menschen, billigen Arbeitskräften, Menschenrechtsverletzungen und 1-Kind Politik hat nun endlich auch JD erfasst. Die vielen Menschen, alte Baukunst, Enge und Hektik, die Gegensätze zwischen Hong Kong (glamour, britisch, modern) und Xiamen (boomende Provinz), das Essen, KARAOKE, Zeuge werden wie jemand das erstemal in seinem Leben mit Besteck konfrontiert wird. Beneidenswert! Das nächste mal werden wir China hoffentlich gemeinsam bereisen....

Samstag, Dezember 02, 2006

System is down

Irgendwie lässt mich Blogger keine Bilder posten.....however, JD ist zurück vom Europa-China Trip mit ganz vielen neuen Eindrücken. Und ich bin von meinem Strohwittwen dasein erlöst.... Bilder kommen, sobald das System wieder funktionier...sorry for inconvenience!